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MSV Bühlertann
MSV Bühlertann

Inhalt

Enduro-FAQ

Fragen über Enduro

Enduro beim MSV

Der Endurosport beim MSV Bühlertann ist noch relativ jung. Ursprünglich ist der Verein aus dem Motocross-Sektor entstanden. Doch nach den immer weiter rückläufigen Zuschauer- und Starterzahlen bei unseren sowohl national wie auch bereits international ausgeschriebenen Motocross-Veranstaltungen, haben wir uns nach einem Jahr Abstinenz (keine Motorsportveranstaltung in 2002) in 2003 für die Austragung eines ADAC-4-Stunden-Enduros entschieden. Seitdem ist der MSV eine feste Größe in dieser Serie, die unter dem Namen "ADAC-Pirelli-Enduro-Cup" ausgetragen wird. Auch der Anteil der aktiven Endurofahrer im MSV hat seitdem stark zugenommen.

Was ist Enduro überhaupt?

Für viele sicher nichts neues, aber für manche doch eventuell noch interessant. Genaugenommen ist Enduro die Bezeichnung für den klassischen Geländesport und lässt sich aus dem spanischen etwa mit "hartmachen / ertragen / erdulden" übersetzten (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Enduro oder http://de.wikipedia.org/wiki/Endurosport), was schon vieles verdeutlicht. Laut üblicher Definition werden bei dieser Disziplin "die Zuverlässigkeit der Motorräder und das Können und die Ausdauer der Fahrer" geprüft. Die Wettbewerbe werden in Langstreckendistanzen ausgetragen. Die Strecken führen meist durch Gelände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Geröll, holperiges Wurzelwerk, knietiefer Schlamm, steile Auf- und Abfahrten, alles ist möglich. Reine Höchstgeschwindigkeit ist hier aber nicht gefragt. Hier kommt es auf die Vielseitigkeit des Fahrers an! Den Willen sich durchzukämpfen, die eigenen Kräfte gut einzuteilen und dabei sich und das Motorrad möglichst schadlos zu halten. Um die Unterschiede zwischen Enduro und Motocross einaml hervorzuheben, kann man sehr gut Vergleiche zu anderen Sportarten ziehen. In der Leichtathletik beispielsweise könnte man den 100-Meter-Sprint mit Motocross und den Marathonlauf mit Enduro vergleichen.

Warum gerade Enduro?

Der Enduro-Sport gewinnt immer mehr Anhänger. Und zwar nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch oder vorallem bei den Fahrern. Hier gehören Sport und Spaß auf ganz charakteristische Weise zusammen. Die Wettbewerbe in dieser populären und spektakulären Sportart gehören zu den Highlights des Sportjahres und mobilisieren nicht nur die Massen, sondern auch die Medien.

Motocross-, Enduro- und Trial-Wettbewerbe für Profis gibt es genug. Wettbewerbe für Amateure und Einsteiger mangeln. Diese Lücke will der ADAC und die Veranstalter des ADAC-Pielli-Enduro-Cups mit ihren 4-Stunden-Enduros schließen: für alle Hobby-Enduristen, die täglich mit ihrer Maschine zur Arbeit fahren und einen sportlichen Ausgleich suchen. Neben den sportlichen Aspekten wird auch das Ziel verfolgt, durch die Bewegung in schwierigem Gelände die Fahrfertigkeit der Zweirad-Fahrer auch im Straßenverkehr zu verbessern.

Als Team-Wettbewerb ausgeschrieben ermöglicht das 4-Stunden-Enduro auch Neulingen in dieser Sportart, daran teilzunehmen, ohne sich zu sehr zu verausgaben. In selbst gewählten Wechselintervallen können sich die beiden Team-Partner ablösen.
Das macht das 4-Stunden-Enduro besonders für Nachwuchsfahrer und Einsteiger interessant.
Neben dem sportlichen Anspruch kommt so auch der Spaß am Geländefahren nicht zu kurz - für die Fahrer genauso wie für die Helfer und Zuschauer.

Enduro und Umwelt - ein Widerspruch?

Sicher ist Motorsport gleich welcher Art per se nicht unbedingt umweltfreundlich. Denn man fährt ja schließlich mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auf entweder permanent angelegten Strecken oder in sonstigen (hoffentlich) genehmigten bzw. erlaubten Geländen. Und diese befahrenen Strecken bzw. Gelände sehen danach auch nicht mehr so aus wie vorher. Dazu kommt der unnötige Kraftsoffverbrauch und seine hinlänglich bekannten Folgen (CO2-Emissionen, Stickoxide) und die nicht zu vernachlässigenden Lärm-Emissionen.
Gerade um beim letzten Punkt besser gegen die Anti-Motorsport-Lobby entegentreten zu können, werden jährlich von FIM / DMSB neue niedrigere Grenzwerte festgelegt. Im Enduro-Bereich (Technische Bestimmungen für Enduro aus dem DMSB-Motorradsport-Handbuch 2007) ist ein Geräuschlimit von maximal 94 dB(A) bei einer durchschnittlichen Kolbengeschwindigkeit von 11m/sec. einzuhalten (ab 2008 94db(A) bei 13 m/sec.). Im Motocross sind max. 96 dB(A) zulässig (ab 2008 sind es 94 dB(A) für 4T Motorräder). Auch das ist ein Beitrag zum Umweltschutz.

Dennoch können wir alle versuchen, unseren (liebgewordenen) Sport so umweltverträglich wie möglich zu gestalten. Eine recht gute Darstellung zum Thema Endurosport und Umwelt ist auf den Seiten der IGE (http://www.ige-online.de/umweltschutz/index.html) zu finden.
Kann überhaupt irgendein Sport umweltfreundlich sein?
- wieviele Fußball-, Golf- und sonstige Plätze / Hallen gibt es und wie sah die Natur dort vorher aus?
- welcher Sportler fährt ausschließlich mit seinem Fahrrad zum Training bzw. Wettkampf?

Hier noch ein paar Denkanstöße, die uns allen unseren Sport evt. noch länger ausüben lassen. Denn jedes Fehlverhalten eines einzelnen kann den geliebten Sport von vielen anderen kosten:

  • versucht die aktuellen Lärmgrenzwerte einzuhalten (auch wenn dies mit älteren Modellen nur sehr schwer möglich sein wird)
  • verwendet immer benzinfeste Unterlagen beim Abstellen eurer Motorräder im Fahrerlager (egal auf welcher Strecke ihr euch befindet)
  • ihr müsst neben der Strecke niemandem beweisen wie "toll" ihr fahren könnt
  • fahrt nicht widerrechtlichdurch den Wald, auf Waldwegen, Äckern, Wiesen, etc.
  • ein Wettbewerbsfahrzeug sollte nur auf dem dafür vorgesehenen Gelände bewegt werden

Weitere Informationen zu diesem Thema

Kontakt

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Fon: 07973/911444
Mobil: 0171/6904203

Marcus Staudacker
Fon: 07973/912693
Mobil: 0171/1226576

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